{"id":4634,"date":"2024-04-07T08:21:12","date_gmt":"2024-04-07T06:21:12","guid":{"rendered":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/?p=4634"},"modified":"2024-05-04T07:45:28","modified_gmt":"2024-05-04T05:45:28","slug":"ringvorlesung-antisemitismus-in-erlangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/ringvorlesung-antisemitismus-in-erlangen\/","title":{"rendered":"Ringvorlesung Antisemitismus in Erlangen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"530\" height=\"750\" src=\"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Plakat-530x750.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4635\" srcset=\"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Plakat-530x750.jpg 530w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Plakat-262x370.jpg 262w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Plakat-124x175.jpg 124w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Plakat-768x1086.jpg 768w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Plakat-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Plakat-1448x2048.jpg 1448w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Plakat-scaled.jpg 1810w\" sizes=\"(max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am <strong>30. April<\/strong> um <strong>18:15 Uhr<\/strong> startet unsere Ringvorlesung <em><strong>Antisemitismus <\/strong><\/em>ins Sommersemester 2024.<\/p>\n\n\n\n<p>Antisemitische Feindbilder sind kein Relikt der \u201eewig Gestrigen\u201c, und sie finden sich auch nicht nur in bestimmten randst\u00e4ndigen Milieus. Vielmehr docken antisemitische Positionen an immer wieder neue politische und gesellschaftliche Krisen an \u2013 in j\u00fcngster Zeit beispielsweise an die Corona-Krise, an verbreitete soziale Abstiegs\u00e4ngste und an geopolitische Konflikte nicht nur im Nahen Osten. Neben Elementen historischer Kontinuit\u00e4t \u2013 dem t\u00f6dlichen Hass auf Juden \u2013 zeigen sich auch immer wieder neue und oft verwirrende Facetten. Obwohl Antisemitismus J\u00fcdinnen und Juden in besonderer Weise bedroht, stellt er zugleich eine Gefahr f\u00fcr die Demokratie im Ganzen dar. Mit abstrusen Verschw\u00f6rungsphantasien vergiftet er den demokratischen Diskurs und zerst\u00f6rt er die demokratische Kultur. Antisemitismus ist ein weltweites Problem; er flammt aber auch in Deutschland \u2013 dem Land, das die Vernichtung der europ\u00e4ischen Juden geplant und durchgef\u00fchrt hatte \u2013 derzeit mit neuer Heftigkeit auf. Vor allem rechte Kreise f\u00fchlen sich dadurch ermutigt, eine radikale Wende in der deutschen Erinnerungspolitik zu verlangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ringvorlesung \u2013 getragen von Centre Human Rights Erlangen-N\u00fcrnberg (CHREN) und dem Studiengang \u201eEthik der Textkulturen\u201c \u2013 geht vor allem der Frage nach, was zu tun ist, um Antisemitismus wirksam zu bek\u00e4mpfen. Welche politischen, p\u00e4dagogischen, zivilgesellschaftlichen und strafrechtlichen Ma\u00dfnahmen sind erforderlich? Lassen sich \u2013 neben R\u00fcckschl\u00e4gen \u2013 auch Teilerfolge verzeichnen? Unter welchen Bedingungen kann Pr\u00e4ventionsarbeit in unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Milieus gelingen? Die Er\u00f6rterung solcher Fragen setzt Kenntnisse der historischen Entwicklung des Antisemitismus und seiner vielf\u00e4ltigen Manifestationen \u2013 meist in Verbindung mit Krisen und Konflikten \u2013 voraus. Auch diese Themen werden behandelt. Neben Vortr\u00e4gen aus unterschiedlichen Disziplinen sollen sich auch zivilgesellschaftliche Initiativen aus der Stadt Erlangen und der Region mit ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ringvorlesung soll ein Zeichen gegen grassierenden Antisemitismus setzen. Deshalb sind neben Angeh\u00f6rigen der FAU auch gesellschaftliche Gruppen und Initiativen eingeladen, aktiv an den Veranstaltungen mitzuwirken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Die Ringvorlesung \u2013 getragen von Centre Human Rights Erlangen-N\u00fcrnberg (CHREN) und dem Studiengang \u201eEthik der Textkulturen\u201c \u2013 geht vor allem der Frage nach, was zu tun ist, um Antisemitismus wirksam zu bek\u00e4mpfen. 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