{"id":4248,"date":"2023-02-15T15:27:51","date_gmt":"2023-02-15T13:27:51","guid":{"rendered":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/?p=4248"},"modified":"2023-02-15T15:27:51","modified_gmt":"2023-02-15T13:27:51","slug":"konzertreihe-verschuettete-pfade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/konzertreihe-verschuettete-pfade\/","title":{"rendered":"Konzertreihe &#8222;Versch\u00fcttete Pfade&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"530\" height=\"750\" src=\"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/WEB_Plakat_ullmann-530x750.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4249 size-full\" srcset=\"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/WEB_Plakat_ullmann-530x750.jpg 530w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/WEB_Plakat_ullmann-262x370.jpg 262w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/WEB_Plakat_ullmann-124x175.jpg 124w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/WEB_Plakat_ullmann-768x1086.jpg 768w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/WEB_Plakat_ullmann-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/WEB_Plakat_ullmann-1448x2048.jpg 1448w, https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/WEB_Plakat_ullmann.jpg 1800w\" sizes=\"(max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Zum 125. Geburtstag des Komponisten Viktor Ullmann, der 1942 nach Theresienstadt deportiert und 1944 in Auschwitz ermordet wurde, und dessen Werke im klassischen Konzertbetrieb immer noch deutlich unterrepr\u00e4sentiert sind, und zum 150-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der j\u00fcdischen Kultusgemeinde Erlangen wird in der 4-teiligen Konzertreihe \u201eVersch\u00fcttete Pfade\u201c in Erlangen Ullmanns einzig vollst\u00e4ndig erhaltene Werkreihe, n\u00e4mlich seine 7 Klaviersonaten, zu Geh\u00f6r gebracht, gepaart mit Kammermusik von Ullmann selbst und von KomponistInnen, die f\u00fcr seinen Werdegang eine wichtige Inspiration waren.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:28px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Die Termine der Konzerte im \u00dcberblick:<\/strong><br>11. M\u00e4rz 2023, 19 Uhr: Redoutensaal Erlangen<br>30. M\u00e4rz 2023, 19 Uhr: Redoutensaal Erlangen<br>28. April 2023, 19 Uhr: Redoutensaal Erlangen<br>14. Mai 2023, 19 Uhr: Wassersaal der Orangerie Erlangen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eintritt frei, Spenden zugunsten der Gedenkst\u00e4tte Theresienstadt erbeten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Auftaktkonzert am 11. M\u00e4rz wird der Musikwissenschaftler Dr. Albrecht D\u00fcmling einen Einf\u00fchrungsvortrag \u00fcber die am Abend gespielten Werke halten und \u00fcber die Arbeit des Berliner Vereins &#8222;musica reanimata&#8220; zur Wiederentdeckung naziverfolgter KomponistInnen berichten. <\/p>\n\n\n\n<p>Am 30. M\u00e4rz steht Ullmanns Prager Zeit im Fokus und Jan Roubinek, Leiter der Gedenkst\u00e4tte Theresienstadt, wird in einem Vortrag unter anderem die Gedenkarbeit in Theresienstadt beleuchten. <\/p>\n\n\n\n<p>Am 28. April, wenn Ullmanns Theresienst\u00e4dter Werke &#8211; darunter eine eigens f\u00fcr dieses Konzert arrangierte Kammerfassung einiger Szenen aus Ullmanns Oper &#8222;Der Kaiser von Atlantis&#8220;- zur Auff\u00fchrung gelangen, wird die Ullmann Biographin und Autorin der umfangreichsten deutschsprachigen Biographie \u00fcber Viktor Ullmann mit dem Titel &#8222;Viktor Ullmann &#8211; Komponieren in verlorener Zeit&#8220; \u00fcber Ullmanns Werdegang und die am Abend gespielten Werke referieren. <\/p>\n\n\n\n<p>Am 14. Mai werden Ullmanns letzte in Theresienstadt komponierte Werke wiederum Werken des M\u00fcnchner Komponisten Karl Amadeus Hartmann gegen\u00fcbergestellt. Au\u00dferdem wird Ullmanns Melodram &#8222;Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke&#8220; f\u00fcr Sprecher und Klavier, ein selten aufgef\u00fchrtes und zugleich eines der bedeutendsten Werke Ullmanns, zu Geh\u00f6r gebracht. Studierende des Elitestudiengangs Ethik der Textkulturen werden in Kurzvortr\u00e4gen \u00fcber Ullmanns Melodram und \u00fcber das Spannungsfeld der Gegen\u00fcberstellung von Ullmann und Hartmann referieren. Zugleich findet dieses letzte Konzert im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der FAU Erlangen zum Thema &#8222;90 Jahre B\u00fccherverbrennung&#8220; statt.\u00a0 \u00a0 \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcber den Komponisten Viktor Ullmann:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ullmann gelang es, sich in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts mit seinem unverkennbaren Personalstil seiner Kompositionen europaweit einen Namen zu machen. Er war Sch\u00fcler Arnold Sch\u00f6nbergs und arbeitete auch mit Alexander Zemlinsky am Neuen Deutschen Theater in Prag, seine Kompositionen erregten europaweit Aufmerksamkeit. Dann folgte der radikale Bruch: Ullmann wurde 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Dort komponierte er unerm\u00fcdlich, verfasste Kritiken und Essays und leitete Auff\u00fchrungen und Konzerte von H\u00e4ftlingen im Lager. 1944 schlie\u00dflich wurde er in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und dort ermordet.<br><br>Das Projekt ist durch Mittel aus dem Bundesprogramm \u201eDemokratie leben\u201c gef\u00f6rdert und wird getragen von der J\u00fcdischen Kultusgemeinde Erlangen. Es entsteht in Kooperation mit der Stadt Erlangen sowie mit der FAU Erlangen-N\u00fcrnberg und dem Elitestudiengang \u201eEthik der Textkulturen\u201c.<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Zum 125. Geburtstag des Komponisten Viktor Ullmann wird in der 4-teiligen Konzertreihe seine Musik sowie Werke von f\u00fcr Ullmann wichtigen KomponistInnen aufgef\u00fchrt. Die Konzerte finden vom 11.3.-14.5. in Erlangen statt [&#8230;]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":20,"featured_media":4249,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4248"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4248"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4248\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4252,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4248\/revisions\/4252"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4249"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4248"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4248"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4248"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}