{"id":2615,"date":"2020-02-26T22:03:25","date_gmt":"2020-02-26T20:03:25","guid":{"rendered":"https:\/\/kokoromi.philhist.uni-augsburg.de\/ethik-der-textkulturen.de\/?page_id=2615"},"modified":"2020-04-10T12:46:10","modified_gmt":"2020-04-10T10:46:10","slug":"profil","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/ueber-uns\/profil\/","title":{"rendered":"Profil"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-heading\"><strong>Konzeption des Studiengangs Ethik der Textkulturen der Universit\u00e4ten Augsburg und<\/strong> <strong>Erlangen-N\u00fcrnberg<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-heading\"><strong>Zusammenfassung<\/strong>:<\/h4>\n\n\n\n<p>Ethische Fragestellungen geh\u00f6ren mittlerweile zu den fast hochkonjunkturellen Erscheinungen eines sich dramatisch ver\u00e4ndernden Lebens, mit der Folge, da\u00df das Stichwort \u201eEthik\u201c nicht selten \u00fcberstrapaziert wurde und sich daher in gef\u00e4lliger Austauschbarkeit zu ersch\u00f6pfen droht. Der Anspruch ethischer Fragestellung, der bislang \u00fcberwiegend im Bereich der Lebenswissenschaften oder auch Medien verankert worden ist, wird gerade von Seiten geistes- und kulturwissenschaftlicher F\u00e4cher, die f\u00fcr die Werteorientierung reklamiert werden, noch kaum angemessen wahrgenommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Elitestudiengang \u201eEthik der Textkulturen\u201c m\u00f6chte hier mit einer neuen Perspektive ansetzen: Der Studiengang soll die ethische Orientierungsleistung jener Kulturwissenschaften reflektieren (und f\u00fcr hochqualifizierte Verantwortungstr\u00e4ger verf\u00fcgbar machen), die in besonderem Ma\u00dfe mit der Auslegung und Vermittlung von Texten befa\u00dft sind, n\u00e4mlich Literatur- und Sprachwissenschaften, Theologie und Philosophie, jeweils unter einer kulturgeschichtlichen Perspektivierung. Fokussiert wird dabei auf eine Voraussetzung ethischen Denkens und Handelns, die aufgrund ihrer vermeintlichen Selbstverst\u00e4ndlichkeit sich der Wahrnehmung bevorzugt entzieht, n\u00e4mlich die sprachliche Verfassung des Wertens. <\/p>\n\n\n\n<p>Hier liegen gewichtige, im universit\u00e4ren F\u00e4cherkanon bislang kaum verankerte Profilierungsm\u00f6glichkeiten, die das Potential theologisch-philosophischer Ethiken f\u00fcr eine Neuvermessung nutzen: In skeptischer Offenheit soll dabei bewu\u00dft der Text-Begriff pr\u00e4feriert werden, der in der kulturwissenschaftlichen Euphorie zwischenzeitlich unterzugehen drohte, aber etwa auch in der neueren Linguistik wieder verst\u00e4rkt eine Rolle spielt; medien- oder informationsethische Belange erscheinen daher in einem \u00dcberbau integrationsf\u00e4hig. <\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df ethische Urteile nur in der Gestalt von Texten zug\u00e4nglich sind (deren Genese, Struktur, Bedeutung und kommunikative Funktion wie die jedes anderen Textes rekonstruiert und verstanden werden m\u00fcssen), da\u00df jede wert-orientierte ethische Reflexion sprachlich verfa\u00dft ist und da\u00df der Umgang mit Texten, das Textverstehen, eine elementare ethische Dimension enth\u00e4lt, geh\u00f6rt zu den Grundvoraussetzungen dieses Studienganges. Geht es dabei doch nicht darum, den Text einer ihm \u00e4u\u00dferlichen normierenden Kraft zu unterstellen, sondern ihn \u2013 durchaus im Wandel seiner kulturgeschichtlichen Lesarten und Rhetorik \u2013 insofern ethisch zu begreifen, als er eine (irreduzible) Andersartigkeit beh\u00e4lt. <\/p>\n\n\n\n<p>Dabei sind sowohl linguistische wie philosophische Konzeptionen gefragt, die in der Verbindung mit \u00e4sthetischen oder theologischen Lekt\u00fcrestrategien sichtbar zu machen sind. Es geht um eine Ethik des (textf\u00f6rmigen) Verstehens von (textf\u00f6rmiger oder nicht-textf\u00f6rmiger) Wirklichkeit. Der Terminus \u201aTextkulturen\u2019 verweist dabei auf die Dynamik und die Historizit\u00e4t von Kulturproduktivit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-heading\"><strong>Wesentliche Intentionen:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Konzeption eines Elitestudiengangs \u201eEthik der Textkulturen\u201c zielt vorwiegend darauf, den Anspruch ethischer Wertesetzung und offener (demokratischer) Wertediskussion auch im Bereich derjenigen Wissenschaften sichtbar zu machen, die im weiteren Sinne mit der Schl\u00fcsselqualifikation der Sprache und Verst\u00e4ndigung als Orten gesellschaftlicher Bewu\u00dftseinsbildung zu tun haben. Ethik wird daher nicht im Sinne einer philosophischen Teildisziplin verstanden, sondern, mit Blick auf ihre philosophie- wie kulturgeschichtliche Bedeutung, als unentbehrlicher Bestandteil einer Ausbildung kritischer Kompetenz, die bei der zunehmenden Relevanz natur- und lebenswissenschaftlicher sowie \u00f6konomischer und informationstheoretischer Provenienz der Gefahr einer Werterelativierung zu begegnen versucht. <\/p>\n\n\n\n<p>Die sprachliche und kulturelle Konstitution von Werten soll linguistisch, theologisch, philosophisch-kulturgeschichtlich und literaturwissenschaftlich erforscht, systematisiert und \u2013 interkulturell und interdisziplin\u00e4r \u2013 verglichen werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Zentrum des Studiengangs steht daher, dank eines durch Integration unterschiedlicher Disziplinen erreichten Mehrwertes, zum einen ein Ethikbegriff, der nicht als funktionalisierte Teildisziplin, sondern als durch Sprache und Texte vermittelte Reflexionsinstanz gesamtgesellschaftlicher Verantwortung verstanden wird \u2013 die sprachliche Verfassung jeglicher Wertung kommt gerade im theologischen Wort wie auch im philosophischen oder literarischen Text vordringlich zum Vorschein, wobei pragmatische Gesichtspunkte und die jeweilige Verbindlichkeit von M\u00fcndlichkeit und Schriftlichkeit \u00fcberdies eine Rolle spielen. Im ideologiekritischen Umgang mit Texten und Kulturen werden wert-orientierte Kompetenzen gef\u00f6rdert, die f\u00fcr eine mutige Gestaltung der gesellschaftlichen Zukunft nicht weniger wichtig sind als die Sicherung nat\u00fcrlicher Ressourcen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ethik wird somit als offene, dialogische Aufgabe der Selbstbefragung und Pers\u00f6nlichkeitsbildung verstanden, wobei gerade die Kategorie des Anderen f\u00fcr die Selbstfindung entscheidend ist: Ethik w\u00e4re daher nicht als fixierte Moral zu verstehen, sondern als (permanentes) Unterwegssein zu einer Kritik der Wirklichkeit. <\/p>\n\n\n\n<p>Zum andern geht es in erheblichem Ma\u00df um eine transparente Reflexion wissenschaftlichen Arbeitens, auf das selbst die Frage ethischer Verantwortung zur\u00fcckbezogen bleiben mu\u00df \u2013 ein Vorgang, der derzeit gerade in den Lebenswissenschaften eine auch gesellschaftspolitisch bedeutende Rolle spielt, allerdings ohne da\u00df die sprachlichhermeneutische Potenz der Prozesse von Wertsetzung gen\u00fcgend reflektiert wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich der zunehmend kulturwissenschaftlich gepr\u00e4gten <strong>Literaturtheorie<\/strong> spielt in den letzten Jahren die Frage nach der Ethik eine gewichtige Rolle, die u.a. an der Frage des Textverstehens als eines Fremdverstehens (hier in Auseinandersetzung mit Levinas Identit\u00e4t durch den Anderen in Emmanuel Levinas: <em>Die Spur des Anderen<\/em>), an der M\u00f6glichkeit einer narrativen Ethik (im Sinne Paul Ricoeurs Identit\u00e4t durch Erz\u00e4hlen in Paul Ricoeur: <em>Narrative Identity<\/em>), an der Verantwortung f\u00fcr den anderen (von Judith Butler, 2003, auf die Form der Autobiographie bezogen in Judith Butler: <em>Kritik der ethischen Gewalt<\/em>), aber auch an der Kanondebatte (z,B. in Simone Winko und Renate von Heydebrand: <em>Einf\u00fchrung in die Wertung von Literatur<\/em>) verankert werden kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Fragen gesellschaftlicher, ethischer Legitimation von Wissen, d.h. dann auch von Macht, spielen im Bereich der Literatur- und Kulturgeschichte eine zentrale Rolle &#8211; erinnert sei nur an den Faust-Stoff, die Exildichtungen, die literarischen Texte \u00fcber die Rolle der Naturwissenschaft. Pragmatische Br\u00fccken bestehen zur kulturgeschichtlichen und mediengeschichtlichen Wirkungsstrategie (unter Einschlu\u00df der Rhetorik) sowie zur Sprachwissenschaft. <\/p>\n\n\n\n<p>Insofern jegliche gesellschaftliche Bewu\u00dftseinsbildung nun durch Sprache erfolgt, ergeben sich aus <strong>linguistischer Perspektive<\/strong> zahlreiche zentrale Fragen, etwa die nach der soziokulturellen \u00d6kologie des sprachlichen Texts, nach der sprachlichen Reflexion ideologiekritischer und emotiv-evaluativer Einstellungen, aber auch nach der wechselseitigen Bedingtheit der neuen multi-medialen und multi-linearen Kommunikationsformen und der durch sie vermittelten Semiosen. Gerade unter den Bedingungen der elektronisch gest\u00fctzten Interaktion stellt sich die Frage nach der ethischen Perspektivierung von Textualit\u00e4t und ethischen Legitimierung von Wissen neu. <\/p>\n\n\n\n<p>Zudem m\u00fcssen Aspekte der Text- und Wortsemantik (z.B. das Wortbildungspotential ethischer Grundbegriffe) wie auch sprachwissenschaftliche Analysen \u201aethischen\u2019 und \u201anicht-ethischen Sprechens\u2019 &#8211; jenseits subjektiver Texterfahrung \u2013 insbesondere auch im \u00f6ffentlichen Diskurs (z.B. Tagespresse) hinreichend ber\u00fccksichtigt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Aus Sicht der <strong>Philosophie<\/strong> m\u00fcssen in diesem Studiengang die historischen und systematischen Grundlagen der Ethik vermittelt werden, d.h. die verschiedenen Typen von Moralen und von ethischen Reflexionen, wie sie sich in der Philosophie seit der Antike entwickelt haben und auch die gegenw\u00e4rtigen Debatten, sei es im Grunds\u00e4tzlichen, sei es im Zusammenhang mit Problemen der Angewandten Ethik bestimmen. Dazu ist es unerl\u00e4\u00dflich, Klassische Texte der Moralphilosophie (wie etwa Aristoteles: <em>Nikomachische Ethik<\/em>, Immanuel Kant: <em>Grundlegung zur Metaphysik der Sitten <\/em>oder John Stuart Mill: <em>Utilitarismus<\/em>) zu studieren \u2013 Musterbeispiele f\u00fcr die Textgebundenheit von Wertediskussion und Wertevermittlung. <\/p>\n\n\n\n<p>Ferner verlangt der Studiengang eine philosophische Ausweitung der Perspektive etwa auf die Begriffe der Person, des Anderen, der personalen Identit\u00e4t und Selbstachtung sowie der Fremdachtung und der Toleranz. Im Hinblick auf das Konzept der Textualit\u00e4t sind von philosophischer Seite Beitr\u00e4ge zu leisten, die die Grundlagen der philosophischen Hermeneutik (Hans-Georg Gadamer: <em>Wahrheit und Methode. Grundz\u00fcge einer philosophischen Hermeneutik<\/em>) und den quasi-moralischen Status von Texten betreffen, den man als \u201eW\u00fcrde des Textes\u201c bezeichnen k\u00f6nnte. <\/p>\n\n\n\n<p>Andererseits gilt es, einer verengten Perspektive allein auf den Text dadurch vorzubeugen, da\u00df allgemeinere sprachphilosophische Ans\u00e4tze eingebracht und auf ihre Bedeutung f\u00fcr die Textualit\u00e4t hin untersucht werden \u2013 wie z.B. Wittgensteins Konzept des Sprachspiels als Konstituens der Bedeutung sprachlicher Ausdr\u00fccke oder Donald Davidsons Gedankenexperiment der radikalen Interpretation und seine Bedeutung f\u00fcr eine Theorie des Fremdverstehens.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade die <strong>evangelische Theologie<\/strong> hat mit ihrer Tradition der Wort-Verpflichtung das f\u00fcr die Literaturwissenschaft und ihr theoretisches Fundament zentrale Argument hermeneutischer Kritisierbarkeit \u00fcberhaupt erst entwickelt, weshalb die hier vorgeschlagene Zusammenf\u00fchrung der textexegetischen Disziplinen auch ihre wissenschaftsgeschichtliche Rechtfertigung hat (dazu aktuell: H.U. Gumbrecht, Diesseits der Hermeneutik, 2004). <\/p>\n\n\n\n<p>Im Bereich der Theologie hat besonders die Diskussion bibelkritischer Texthermeneutik in ihrer ethischen Auswirkung zu einer vertieften Auseinandersetzung mit Positionen der Rezeptions\u00e4sthetik gef\u00fchrt (vgl. dazu Klaas Huizing, <em>Homo Legens<\/em>; J\u00f6rg Lauster: <em>Prinzip und Methode<\/em>; Oda Wischmeyer<em>: Hermeneutik des Neuen Testaments. Ein Lehrbuch<\/em>.). <\/p>\n\n\n\n<p>Kulturwissenschaftliche Entw\u00fcrfe, etwa einer \u00d6kologie der Literaturwissenschaft (Hubert Zapf: <em>Literatur als kulturelle \u00d6kologie<\/em>), bringen in diesen Kreis eine h\u00f6chst eigenst\u00e4ndige wie zukunftstr\u00e4chtige Neuperspektivierung ein. Dabei wird die Funktion der Literatur als symbolische Ausgleichsinstanz f\u00fcr die Defizite und Krisensymptome einer einseitig technisch-\u00f6konomisch verstandenen Modernisierung beleuchtet, aber auch ihr regeneratives Potential als Ort der kreativen Selbsterneuerung der Sprache, des Denkens und der Wertsysteme der Gesamtkultur. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Evolutionsf\u00e4higkeit der Kultur wird gerade durch die literarische Infragestellung von erstarrten Diskursm\u00e4chten gew\u00e4hrleistet: Anthropozentrische Ethik wird auf die au\u00dfermenschliche Natur erweitert, binnen- und interkulturelle Ausdifferenzierungen f\u00fchren im Bereich von \u00d6kofeminismus und \u201eenvironmental justice\u201c zu neuen ethischen Ans\u00e4tzen, die in der anglo-amerikanischen Literatur- und Kulturwissenschaft bereits bevorzugt behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ethik fungiert hier weder als philosophische Begr\u00fcndung von Moral noch auch als \u00e4sthetische oder theologische Vermittlung von Werten auf einer Inhaltsebene: Der Text theologischer, philosophischer, literarischer oder auch alltagssprachlicher Provenienz soll gerade nicht \u2013 das w\u00e4re der konventionelle Blick \u2013 als Medium moralischer Inhalte wie Mitleid, Toleranz etc. thematisiert werden, denn das macht ihn zu einem austauschbaren Mantel, der auch von der Moraltheologie oder Philosophie beansprucht werden k\u00f6nnte. Vielmehr geht es &#8211; in einer B\u00fcndelung textkritischer Methodik und kulturwissenschaftlicher Ans\u00e4tze &#8211; um die ethische Perspektivierung von Textualit\u00e4t, die ihre Auswirkungen bis in den Bereich der Edition von Texten oder die juristische Begr\u00fcndung von Urteilen erstrecken kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Die mit hoher gesellschaftspolitischer Verantwortung verkn\u00fcpfte Analyse solcher Zusammenh\u00e4nge soll dabei auch in denjenigen Bereichen ergebnisreich untersucht werden, in denen das Wort der Mitteilung sachlicher Informationen dient, wie etwa dem Gegenstandsbereich der Sprachwissenschaft, sodann dort, wo es in seinem Eigenwert besondere Aufmerksamkeit findet. Dies ist der Bereich des literarischen Textes und seiner Verst\u00e4ndnisprovokationen einerseits, der Bereich der \u201eheiligen Texte\u201c der Religion und ihrer Auslegungsbed\u00fcrftigkeit andererseits. <\/p>\n\n\n\n<p>Die mit diesen Textgattungen besch\u00e4ftigten Wissenschaften haben in ihrer Geschichte einen gro\u00dfen Schatz von \u201aTheorieerfahrungen\u2018 im Umgang mit Texten erworben, zu dem seit etwa dem Ende des 18. Jahrhunderts auch \u00c4sthetik und Hermeneutik als Formen der Metareflexion geh\u00f6ren. Die Aufgabe, das in diesen \u201aTextwissenschaften\u2018 erarbeitete ethische Orientierungspotenzial f\u00fcr Studierende zug\u00e4nglich zu machen und \u00fcber sie in den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs einzubringen, ist bisher nur unzureichend wahrgenommen und zudem institutionell noch kaum verankert. Der Elitestudiengang betritt daher Neuland, indem er eine empfindliche L\u00fccke schlie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color wp-block-heading\"><strong>Literaturverzeichnis:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul><li>Aristoteles: <em>Nikomachische Ethik. <\/em>Auf der Grundlage der \u00dcbersetzung von Eugen Rolfes herausgegeben von G\u00fcnther Bien. Hamburg: Meiner, 1985.<\/li><li>Butler, Judith: <em>Kritik der ethischen Gewalt. Adorno Vorlesungen 2002. <\/em>Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2003.<\/li><li>Davidson, Donald: <em>Inquiries into Truth and Interpretation<\/em>. Oxford: Oxford University Press, 1984.<\/li><li>Gadamer, Hans-Georg: <em>Wahrheit und Methode. Grundz\u00fcge einer philosophischen Hermeneutik. <\/em>T\u00fcbingen: Mohr Siebeck, 1990.<\/li><li>Gumbrecht, Hans Ulrich: <em>Diesseits der Hermeneutik. \u00dcber die Produktion von Pr\u00e4senz. <\/em>Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2004.<\/li><li>Huizing, Klaas: <em>Homo Legens. Vom Ursprung der Theologie im Lesen. <\/em>Berlin: de Gruyter, 1996.<\/li><li>Kant, Immanuel: <em>Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. <\/em>In: Werksausgabe Band VII. Herausgegeben von Wilhelm Weischedel. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1968.<\/li><li>Lauster, J\u00f6rg: <em>Prinzip und Methode. <\/em>T\u00fcbingen: Mohr Siebeck , 2004.<\/li><li>Levinas, Emmanuel: <em>Die Spur des Anderen. Untersuchungen zur Ph\u00e4nomenologie und Sozialphilosophie. <\/em>Freiburg: Alber, 1998.<\/li><li>Mill, John Stuart : <em>Utilitarianism \/ Der Utilitarismus. <\/em>Englisch\/ Deutsch, herausgegeben und \u00fcbersetzt von Dieter Birnbacher. Stuttgart: Reclam, 1985.<\/li><li>Ricoeur, Paul: Narrative Identitiy. In: <em>Philosophy Today 35<\/em>, S. 73-81<\/li><li>Winko, Simone und Renate von Heydebrand: <em>Einf\u00fchrung in die Wertung von Literatur. <\/em>Stuttgart: UTB, 1996.<\/li><li>Wischmeyer, Oda: <em>Hermeneutik des Neuen Testaments. Ein Lehrbuch. <\/em>Neutestamentliche Entw\u00fcrfe zur Theologie 8. T\u00fcbingen\/Basel: Francke, 2004.<\/li><li>Zapf, Hubert: <em>Literatur als kulturelle \u00d6kologie. <\/em>T\u00fcbingen: Niemeyer, 2002.<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Konzeption des Studiengangs Ethik der Textkulturen der Universit\u00e4ten Augsburg und Erlangen-N\u00fcrnberg Zusammenfassung: Ethische Fragestellungen geh\u00f6ren mittlerweile zu den fast hochkonjunkturellen Erscheinungen eines sich dramatisch ver\u00e4ndernden <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/ueber-uns\/profil\/\" title=\"Profil\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"parent":2581,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2615"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2615"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2615\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3094,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2615\/revisions\/3094"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2581"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ethik-der-textkulturen.de\/etk\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}